Oswald Egger , Margret Kreidl , Thomas Kunst

Rauris.Lyrik

Sa, 07.04.2018, 10.30 / Gasthof Platzwirt, Rauris

Genre: Gedicht-Lesungen

Veranstalter: Rauriser Literaturtage & Literaturhaus Salzburg

Eintritt: frei

© Franziska Reck
© Lucas Cejpek
© Charlotte Kons

Der Samstagvormittag ist auch bei den 48. Rauriser ­Literaturtagen wieder der Lyrik gewidmet. Drei Schriftsteller aus Deutschland, Österreich und Südtirol lesen eigene Gedichte: Thoma Kunst, Margret Kreidl und Oswald Egger. Musik: Franz Pillinger solo. Moderation: Ines Schütz und Tomas Friedmann.

Thomas Kunst, geboren am 9. Juni 1965 in Stralsund, lebt in Leipzig. Er ist Musiker, schreibt Lyrik und Prosa. Die Orte und Motive in seinen Gedichten wechseln so virtuos wie die Sprach­ebenen, eine Vielfalt an lyrischen Formen ist Programm. Im aktuellen Band „Kolonien und Manschettenknöpfe“ (2017) treffen Briefgedichte auf jambische Elfsiebler, auch inhaltlich verbindet Kunst, was sich eigentlich nicht verbinden lässt. So rückt er Fremdes nahe und Vertrautes in ein neues Licht.

Margret Kreidl, geboren am 2. Jänner 1964 in Salzburg, lebt in Wien.Sie schreibt Theater­stücke, Hörspiele, Libretti, Prosa und Gedichte. Im Band „Zitat, Zikade“ (2017) lässt Kreidl in Gedichten, Listen, Versuchsreihen und Kurzessays ihre Sätze mit denen anderer Autorinnen und Autoren in Dialog treten. Diese wiederum werden zum Dreh- und Angelpunkt eigener Texte und zeigen, dass die Schriftstellerin Margret Kreidl ohne die Leserin Kreidl nicht denkbar ist.

Oswald Egger, ­geboren am 7. März 1963 in Tscherms/Südtirol, lebt auf der Raketenstation Hombroich. Er ist Mit­initiator der Kulturtage Lana und seit 2011 Professor für Sprache und Gestalt in Kiel. Seine Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Georg-Trakl­Preis für Lyrik (2017). „Val di Non“ (2017), Eggers lyrische Prosa, ist ein Text mit allen Sinnen, eine poetische Bergwanderung, die einen in die Gesteinsmassive der Wörter und in eine literarische Botanik zieht.