Anthony McCarten

Jack

Mo, 19.03.2018, 19.30

Genre: Lesung & Gespräch (englisch/deutsch)

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

Anthony McCarten wurde international mit dem Theaterstück „Ladies’ Night“ und später mit dem Jugendbuch „Superhero“ bekannt. Sein Filmdrehbuch für „The Theory of Everything“ wurde für den Oscar nominiert. Sein neuer Roman „Jack“ (Diogenes Verlag, 2018) handelt vom US-amerikanischen Kult-Autor der Beat Generation: „Von Kerouac lernte ich zu schreiben. Seine Engel und Dämonen waren meine eigenen. Er ist der Held meines Buches über die Frage, wer wir wirklich sind.“ Deutsche Lesung: Fritz Egger. Moderation: Sarah Herbe.

In McCartens Roman – übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié – ist er nur noch ein Abglanz seiner selbst und säuft sich in Florida zu Tode: Jack Kerouac, Idol der Beatniks, der einst das Leben seines Freundes Neal Cassady ausschlachtete, um es zum Kultroman der 1950er Jahre zu verdichten. Da steht aus heiterem Himmel eine Literaturstudentin vor seiner Tür. Ihr Traum: als seine erste Biographin sein Leben aufzuschreiben. Jack weigert sich und lässt sich doch von Jans Bewunderung zu einem Blick zurück verführen. Ein Trip, aus dem keiner der Beteiligten heil herauskommt.

Anthony McCarten, geboren am 28. April 1961 in New Plymouth (Neuseeland), lebt als Romanautor, Dramatiker und Filmemacher in London. Er schrieb 1987 gemeinsam mit Stephen Sinclair das Stück „Ladies Night“, dem viele weitere folgten.  Außerdem Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Drehbücher – zuletzt für den Kinofilm „Darkest Hour“ über Winston Churchill mit Gary Oldmann, der dafür als bester Hauptdarsteller den Golden Globe Award 2018 erhielt.