Fuminori Nakamura

Die Maske

Do, 08.03.2018, 19.30

Genre: Lesung & Gespräch (japanisch/deutsch)

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

© Sodo Kawaguchi

„Fuminori Nakamura ist der preisgekrönteste japanische Jung-Schriftsteller. Er schreibt magische, unterkühlte Romane. Fuminori Nakamura ist Hoch­literatur. Das nächste große Literaturding nach Haruki Murakami. Das Tokioter Wunderkind.“ (Die Welt)

Fuminori Nakamura wurde
vor drei Jahren auch im deutschen Sprachraum mit dem ausgezeichneten Roman „Der Dieb“ bekannt. Jetzt erscheint das neue Buch „Die Maske“ (Diogenes Verlag, 2018), ein spannender, literarischer Thriller – übersetzt von Thomas Eggenberg, der den Autor nach Salzburg begleitet. Deutsche Lesung: Peter Arp. Moderation: Tamara Kamerer (Universität Wien, Institut für Japanologie).

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Der Grund: Wenn der mächtige Patriarch schon sterben muss, dann soll alles mit ihm vergehen. Und so erhält der 11jährige Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur zu bringen vermag. Doch der junge Mann hat andere Pläne: Er liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen – und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.

Fuminori Nakamura, geboren am 2. September 1977 in Tokai, lebt in Tokio. Er studierte an der Universität Fukushima und veröffentlichte 2003 sein Debüt „Ju“ (Pistole). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane publiziert, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. „Die Maske“ kommt 2018 in Japan ins Kino.