Ludwig Laher

Ferdinand Sauter

Do, 01.02.2018, 10.30

Genre: Literaturfrühstück

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/4

Ferdinand Sauter, der 
sich zeitlebens weigerte, 
Bücher zu publizieren, 
ist ohne Zweifel der bedeutendste Salzburger Lyriker vor Georg Trakl. 
Die neue Auswahl seines Schaffens geht auf die 
handschriftlichen Quellen 
zurück und beinhaltet
 Dutzende bisher ungedruckte Texte. Umdichtungen und nur zum Teil
zensurbedingte Auslassungen früherer Herausgeber wurden korrigiert. Sauters Lyrik ist formal bestechend, frisch, radikal und war schon lange nicht mehr so zeitgemäß wie heute.

„Ludwig Laher vermittelt in einem vorzüglich editierten Auswahlband die poetische und politische Dimension des Vormärzdichters Ferdinand Sauter. (...) Zudem rundet Laher den Band mit seinem großartigen reichhaltigen Essay ab, der Sauters Leben und Werk sowie wesentliche Kontexte, Entstehung und Bedeutung der Texte erläutert. Präzise weist er nach, wie schlampig, ja tendenziös mit den Schriften verfahren wurde.“ (Klaus Zeyringer, Der Standard)

Ludwig Laher ist Schriftsteller, aber auch gelernter Germanist. Vor „Durchgefühlt und ausgesagt“ erschienen zuletzt die Romane „Bitter“ (2014), „Überführungsstücke“ (2016) und der Gedichtband „was hält mich“ (2015), alle bei Wallstein. Laher lebt in St. Pantaleon/OÖ. und Wien. Beim Literaturfrühstück, wie immer bei Kaffee und Kipferln solange der Vorrat reicht, gibt er Einblick in seine Edition der Texte Ferdinand Sauters