Konrad Paul Liessmann

Bildung als Provokation

Do, 25.01.2018, 19.30

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6; Kartenvorverkauf: Literaturhaus & Rupertus Buchhandlung

Warum wird Bildung als Provokation angesehen? Der bekannte österreichische Philosoph und Publizist Konrad Paul Liessmann liefert mit seinem Buch „Bildung als Provokation“ (Zsolnay Verlag, 2017) eine treffende Diagnose über das Dilemma unseres Bildungssystems. Der Autor liest und diskutiert mit dem Germanisten Werner Michler.

Alle reden von Bildung. Sie wurde zu einer säkularen Heilslehre für die Lösung aller Probleme – von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Migranten, vom Klimawandel bis zum Kampf gegen den Terror. Während aber „Bildung“ als Schlagwort in unserer Gesellschaft omnipräsent ist, ist der Gebildete, ja jeder ernsthafte Bildungsanspruch zur Provokation geworden. Die Gründe dafür nennt Konrad Paul Liessmann in seinem neuen Buch. Dafür begibt er sich sowohl in die Niederungen der Parteienlandschaft als auch in die Untiefen der sozialen Netzwerke, er denkt über den moralischen Diskurs des Zeitgeists nach und darüber, warum es so unangenehm ist, gebildeten Menschen zu begegnen.