Theodora Bauer

Chikago

Di, 10.10.2017, 19.30

Genre: Lesungsreihe | Die anderen Seiten

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

© Paul Feuersänger

„Die Welt hat sich durch diese Reise in zwei Hälften geteilt, die Eisenbahnschienen sind geradewegs durchgefahren durch alles, was sie gekannt haben und haben die Welt zerschnitten in ein Davor und ein Danach.“ Mit großen Hoffnungen, doch unter schlechten Vorzeichen wandern Ferenc, genannt Feri, und die beiden Schwestern Katica und Anica zu Beginn der 1920er Jahre nach Amerika aus und lassen ihre Heimat an der noch jungen ungarisch-österreichischen Grenze hinter sich. Sie suchen nach dem Zusammenbruch einer vergangenen Welt nach einem Ausweg und hoffen, in der Neuen Welt ein besseres Leben beginnen zu können. Theodora Bauer lässt sich auch in ihrem jüngsten Roman auf die Vergangenheit ein und findet dabei einen „eigenwilligen Erzählton“ (Anton Thuswaldner). 

 

Theodora Bauer, 1990 geboren in Wien, studiert an der Universität Wien Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Philosophie. Ihr erster Roman „Das Fell der Tante Meri“ erschien 2014 im Picus Verlag, außerdem der Essay „Così fanno i loso “ über Mozart (Limbus Verlag, 2016) und Veröffentli- chungen u.a. in manuskripte, kolik und Lichtungen. Zuletzt wurde ihr das Aufenthaltstipendium des österreichischen Bundeskanzleramts in Rom zuerkannt (2016).