Irmgard Kramer

Am Ende der Welt traf ich Noah

Mi, 07.06.2017, 9 Uhr / NMS Lend

Genre: Liebe, Mystery, Spannung (ab der 8. Schulstufe)

Veranstalter: Junges Literaturhaus

Eintritt: € 3

Marlene ist unglücklich. Ihre Eltern haben ihr „einen sinnlosen Ausflug ins Niemandsland beschert”, und sie schlendert mürrisch durch einen trostlosen Ort, als sie an der Straße einen roten, verlassenen Koffer entdeckt. Plötzlich findet sich Marlene in einem Auto wieder, dessen Fahrer sie für die Kofferbesitzerin und (daher) Schwimmlehrerin Irina hält und der sie zur entlegenen Villa Morris chauffiert. Dort ist Marlene vorerst hin- und hergerissen zwischen Staunen und Argwohn: Wohnen in dem heruntergekommenen Haus doch ein blinder Junge, Noah, dem sie das Schwimmen beibringen soll, eine herrische Nonne, ein schrulliger Koch und der Gärtner. Marlene spürt sofort, dass irgendetwas nicht stimmt, denn Noah darf das Gelände nie verlassen, da ihn die Welt draußen angeblich sterbenskrank macht. Als der unnahbare Junge sich in die willensstarke Marlene verliebt, hat er nur einen Wunsch: Sie soll mit ihm fliehen. Das Buch steht auf der  Empfehlungsliste des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2016.

„Irmgard Kramers Roman überzeugt durch einen lebendigen Schreibstil, eine sehr atmosphärische Handlung mit durchaus fantastischen Elementen und eine überraschende Wendung zum Schluss ... Ein ungewöhnliches Jugendbuch zum Träumen und Hoffen!” Verena Gangl, bibliotheksnachrichten

Weitere Termine:

Mittwoch, 7. Juni um 11.45 Uhr, Gymnasium St. Rupert, Bischofshofen
Donnerstag, 8. Juni um 9 Uhr, Bundesgymnasium Zaunergasse, Salzburg

Irmgard Kramer, 1969 geboren, lebt als freie Autorin im Bregenzerwald in Österreich. Sie war bis 2010 Volksschullehrerin. Heute schreibt sie Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Texte für Magazine.