Karl-Markus Gauß

Reisen.Schreiben

Do, 30.09.2010, 19.30 Uhr

Genre: Vernissage & Lesung

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: frei

Dem österreichischen Schriftsteller Karl-Markus Gauß widmet das Salzburger Literaturhaus nicht nur seine Herbst-Ausstellung, bei der Vernissage werden gleich zwei Neuerscheinungen vorgestellt: „Im Wald der Metropolen“ ist der jüngste Band des in Salzburg lebenden Autors – und ebenfalls 2010 haben Daniela Strigl und Herbert Ohrlinger das Buch „Grenzgänge. Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß“ herausgegeben. Der Autor wird lesen, Herbert Ohrlinger spricht mit ihm. In seinem neuen Buch „Im Wald der Metropolen“ erprobt sich Gauß in verschiedenen Genres und erfindet dabei ein neues: „Das Gesicht der Welt“ ist eine große Erzählung über eine Reise, die von Burgund nach Transsilvanien, von der Kleinstadt in Thüringen auf die Insel in Griechenland führt, eine Reportage in dreizehn Stationen, die von den Straßen von Bukarest berichtet, im Niemandsland an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien haltmacht, den Geräuschen von Istanbul und der Stille auf einem Militärfriedhof in Italien nachspürt; es ist eine Kulturgeschichte Europas, wie wir sie, so reich an Zusammenhängen und ungeahnten Verwandtschaften, bisher noch nicht gekannt haben. Karl-Markus Gauß, geboren am 14. Mai 1954 in Salzburg, wo er als Schriftsteller, Essayist und Herausgeber der Literaturzeitschrift „Literatur und Kritik“ lebt. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den „Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik“ (1994), den „Manès- Sperber-Preis“ (2005), den „Mitteleuropa-Preis“ (2007) und den „Donauland-Sachbuchpreis“ (2009). Viele Bücher, zuletzt: „Zu früh, zu spät“ (2007), „Die fröhlichen Untergeher von Roana – Unterwegs zu den Assyrern, Zimbern und Karaimen“ (2009).