Bodo Hell

Alles Walzer!

Do, 14.01.2021, 19.30 Uhr

Genre: Vernissage mit Gespräch & Musik

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: frei

© Hayward K.

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Die österreichische Künstlerin Hil de Gard ist zweimal im Literaturhaus aufgetreten: 1992 mit Bodo Hell und Thomas Northoff sowie 1995 bei der Vernissage der Stickbilder-Ausstellung „Hat Hand, hat Fuß“. Nach ihrer Erkrankung haben nun – mit Einverständnis der Sprach-Artistin – Bodo Hell und Tomas Friedmann die Werkschau „Wer nicht finden will, muss suchen“ kuratiert, die den kreativen Zugang von Hil de Gard zu Kunst und Alltag thematisiert. Der Literaturhaus-Leiter spricht bei der Vernissage mit Bodo Hell über die Künstlerin und ihr Werk. Musik: Fritz Moßhammer.

Hil de Gard, geboren 1964 in Lustenau (Vbg.), lebt in Wien im Pflegehaus Donaustadt. Sie studierte Tanzpädagogik am Konservatorium der Stadt Wien und stellt seit 1989 in Österreich und der Schweiz aus. Außerdem zahlreiche Publikationen, z.B. „Wirf nicht das Handtuch“ (edition neue texte 1990), „3 x darfst Du raten“ (Zeitung an jeden Haushalt, 1990), 160 Stickbilder in „Mittendrin“ (mit Bodo Hell, Erzählungen/Zeichnungen, Droschl Verlag 1994), „Ma(h)lzeit“ (mit Linde Waber und Bodo Hell, Edition Thurnhof 1997), „Das Gericht – ein Gedicht“ (mit Linde Waber und Bodo Hell, Edition Splitter 2000).

Bodo Hell, geboren 1943 in Salzburg, lebt in Wien, im Waldviertel und seit 42 Jahren im Sommer als Senner am Dachstein. Er ist Schriftsteller, der seit den 1970er-Jahren Texte in allen Formen publiziert – als Bücher, Hörspiele, Text-Foto-Bände, Filme sowie in Ausstellungen, auf der Bühne und in diversen musikalischen Projekten. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis 1972, dem Erich-Fried-Preis 1991, dem Preis der Literaturhäuser 2003, dem Heimrad-Bäcker-Preis 2017 und dem Großen Kunstpreis des Landes Salzburg 2019. Zuletzt erschien das Buch „Auffahrt“ (Droschl Verlag 2019).