Erich Hackl

Theodor Kramer Preis 2020

Fr, 02.10.2020, 19.30 Uhr

Genre: Vortrag & Musik

Veranstalter: Verein Literaturhaus, TKG

Eintritt: € 10/8/6

Kartenvorverkauf

Erich Hackl erhält den diesjährigen Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil. Der bekannte österreichische Autor spricht und liest über seinen Weg zum österreichischen Lyriker Kramer (1897-1958). Musik: Gregor Unterkofler (Klavier) und Regina Hopfgartner (Gesang), sie spielen Peter Zwetkoffs Vertonungen von vier Kramer-Gedichten aus 1949/50. Moderation: Karl Müller.

„Es sind, nach einem Wort von Jean Améry, gerade die Opfer des Nationalsozialismus, denen die Nachgeborenen nicht verzeihen können: Zu ungeheuerlich lasten sie als Vorwurf auf dem mühsam und selbstgefällig weitergeführten Leben. Erich Hackl stellt sich mit seiner Literatur gegen diese Selbstgefälligkeit. Als einer der ersten Schriftsteller*innen in Österreich begann er vor über 30 Jahren, von den schlichten Handlungen derer zu erzählen, die sich der Vernichtung entgegenstellten, ob durch das Festhalten an ihren Idealen, durch ihr Handeln oder die Flucht, durch das Wort oder die rettende Tat für andere.“ (Auszug aus der Preisbegründung)

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, lebt als Autor und Übersetzer in Wien und Spanien. Für seine Arbeit als Herausgeber und Übersetzer sowie für seine vielen Bücher – z.B. „Auroras Anlaß“ (1987), „Abschied von Sidonie“ (1989), „Sara und Simón“ (1995), „Die Hochzeit von Auschwitz“ (2002), „Familie Salzmann“ (2010), „Am Seil“ (2018) – erhielt er viele Auszeichnungen wie den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung und den Anton-Wildgans-Preis.