Raoul Schrott

Erste Erde: Epos

Do, 01.12.2016, 19.30 Uhr

Genre: Gespräch: Literatur & Wissenschaft

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10 / 8 / 6

Furios, gewaltig, universell: Der österreichische Schriftsteller Raoul Schrott verbindet in „Erste Erde: Epos“ (Hanser Verlag, 2016) das Wissen der Welt mit Literatur und Poesie. Im Gespräch mit der Salzburger Wissenschafterin Gabriele Gadermaier (Molekulare Biologie) und dem Geologen Franz Neubauer wird das neue Buch präsentiert und diskutiert.

Raoul Schrotts Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein breites erzählerisches Panorama.

In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott in Sachbuchform unseren heutigen Wissensstand zusammen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt er sich daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts „Kosmos“ zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden. Das große Format, der zweifarbige Druck, die zwei Lesebändchen und das farbige Vorsatzpapier machen das Buch auch optisch zu einem Ereignis.

 

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck/Tirol, lebt als Autor, Literaturwissenschafter und Komparatist in Vorarlberg. Neben Romanen und Gedichten profiliert er sich mit Anthologien, Hörspielen, Filmen, Essays und Übersetzungen. Er erhielt viele Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Zuletzt erschienen u.a. „Homers Heimat“ und seine Übertragung der Ilias (beide 2008),  „Gehirn und Gedicht“ (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung „Das schweigende Kind“ (2012), die Übersetzung von Hesiods Theogonie (2014) sowie der Gedichtband „Die Kunst an nichts zu glauben“ (2015).