Maxi Blaha, Simon Raab: Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek: Es gibt mich nur im Spiegelbild

Fr, 21.10.2016, 19.30 Uhr

Genre: Szenische Aufführung mit Musik

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

Zum 70. Geburtstag der Schriftstellerin Elfriede Jelinek am 20. Oktober montiert die Schauspielerin Maxi Blaha eine assoziative Collage mit ausgewählten Texten der Literaturnobelpreisträgerin zum Werk der Dichterin Ingeborg Bachmann, die heuer 90 Jahre alt geworden wäre. Die Spiegelung beider Autorinnen wird live am Klavier von Simon Raab begleitet.

In den Arbeiten von Bachmann und Jelinek werden das Bild der Frau in unserer Gesellschaft sowie Motive wie Abhängigkeiten, Machtverhältnisse, Mode, Sexualität, und das Verschwinden verhandelt. Das Jubiläumsjahr gibt Anlass, diese Parallelen im Werk der beiden Autorinnen in einer musikalisch-theatralen Inszenierung aufzuzeigen und das doppelte Außenseitertum einer Frau als Schriftstellerin zu thematisieren.

„Hier wird kaum von einer Biographie die Rede sein, eine Biographie ist ein zu weiches Bett für die Werke der Bachmann, und ein solches Bett steht uns nicht zu.“ (Elfriede Jelinek)

INFORMATIONEN ZUR AUFFÜHRUNG
Regie: Martina Gredler. Dramaturgie: Verena Humer. Kostüme: Moana Stemberger. Idee und Kozept: Maxi Blaha. Die Uraufführung war am 1. Juli 2016 anlässlich des Bachmann-Preises in Klagenfurt, weitere Gastspiele sind u.a. in Wien, Paris, Prag, Maribor, London, Istanbul geplant.