Ludwig Laher

Werkstattgespräch

Do, 21.04.2016, 19.30 Uhr

Veranstalter: GAV/Salzburg

Eintritt: € 8/6/4


Dieser Abend bietet dem Publikum die Gelegenheit, dem bekannten Schriftsteller Fragen zu stellen. Woher nimmt er die Ideen zu seinen Büchern, wie entstehen die Personen, welche Themen liegen ihm am Herzen, wie recherchiert er – vor allem für seine Romane – wie lebt man als freier Autor, welche „Vermarktungsstrategien“ muss man in unserer schnelllebigen Zeit beherrschen, wie setzt man sich vom Mainstream ab? ... Fragen über Fragen, die Ludwig Laher in gewohnter Intensität beantworten wird. Er wird Werkbeispiele lesen und auch über seinen ganz persönlichen Werdegang – von der Studentenzeit in Salzburg, über erste Veröffentlichungen z.B. in der Salzburger Literaturzeitschrift „Projekt-Il“ oder Rundfunk Arbeit berichten.

„Ich schreibe, seit ich schreiben kann“, sagt er von sich. Bekannt ist er auch für sein kulturpolitisches Engagement, seinen Einsatz bei der Rechtschreibreform oder das Fach Deutsch bei der umstrittenen Zentralmatura – und nicht zuletzt sein Eintreten für Minderheiten und Verfolgte, das ja in seinen Werken sehr präsent ist.

Bringen Sie sich ein, haben Sie keine Scheu. „Ich lese sehr gerne vor Publikum“, sagte er in einem Interview, und er wird auch sehr gerne mit Ihnen sprechen!

Kollegin Christine Haidegger führt durch diesen sicher sehr spannenden Abend.


Ludwig Laher, geboren 1955 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg, lebt in St. Pantaleon und Wien. Prosa, Lyrik, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Übersetzungen, daneben wissenschaftliche Arbeiten. Der Roman „Bitter“ erschien 2014 im Wallstein Verlag.