Clemens Setz

Die Stunde zwischen Frau und Gitarre

Do, 04.02.2016, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 8/6/4

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„Sprachgewaltig und bizarr“ (ORF), „der intelligenteste und verstörendste Roman des Jahres“ (Die Welt),

„ ... hat das Zeug zu einem Kultroman“ (Die Zeit).

Die Kritiken überschlugen sich förmlich beim jüngsten Buch „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ (Suhrkamp Verlag, 2015) des österreichischen Schriftstellers Clemens Setz, der Roman stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Jetzt kommt der Autor ins Literaturhaus, Moderation: Anton Thuswaldner.

Der Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe – als Wahn und als Manipulation. Und als Rache.

In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als „schwierig“. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet.

Clemens J. Setz, 1982 in Graz geboren, wo er als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt; 2011 wurde er für seinen Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman „Indigo“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, 2014 erschien sein erster Gedichtband „Die Vogelstraußtrompete“.