Alexander Ilitschewski

Der Perser

Mo, 01.02.2016, 19.30 Uhr

Genre: GrenzGänge | Lesungsreihe

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Fachbereich Slawistik

Eintritt: € 8/6/4

Moderation und deutsche Lesung: Andreas Tretner
Übersetzung: Mariya Donska, Fachbereich Slawistik

Einen ganz ungewöhnlichen Roman hat Alexander Ilitschewski geschrieben: „Der Perser“ ist eine weltenumspannende Enzyklopädie.

Eine Dienstreise nach Baku und zur Halbinsel Apscheron am Kaspischen Meer führt den russischen Geologen und Erdölexperten Ilja, der in den neunziger Jahren nach Kalifornien ausgewandert ist, wieder zurück in seine Heimat. Dort trifft er seinen Schulfreund Hasem wieder, der nicht nur Ornithologe, sondern auch Künstler, Heiler und tanzender Derwisch geworden ist. Diese Lebensweise, die sich der Natur und der Spiritualität widmet, lässt Ilja über sein Leben nachdenken.

Alexander Ilitschewski führt uns mit seinem enzyklopädischen Gegenwartsroman in eine Geopoetik des Kaspischen Raums. Er vereint die Natur und die Landschaft, in der einst Weltreligionen zusammenfanden, die Geopolitik und die Ökologie mit ganz großer Sensibilität.

Alexander Ilitschewski, geboren  1970 in Sumgait/Aserbaidschan, wuchs in Moskau auf und studierte dort Mathematik und Theoretische Physik. Nach Stationen in Israel und den USA lebt er seit 2013 in Jerusalem. Zuletzt erschien sein Hauptwerk „Der Perser“, das gerade in mehrere Sprachen übersetzt wird, 2016 im Suhrkamp Verlag.