Thees Uhlmann

Sophia, der Tod und ich

So, 24.01.2016, 20 Uhr / Rockhouse Salzburg

Genre: Lesung

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Rockhouse

Eintritt: Eintritt Vorverkauf: € 12 / 14, Eintritt Abendkasse: € 14 / 17

„Ein einzigartig wunderschönes Plädoyer für die Lust aufs Leben.“ (WDR)

Im Debütroman „Sophia, der Tod und ich“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2015) des Musikers Thees Uhlmann geht es ums Ganze. Der Tod klingelt an der Tür. Aber statt den Erzähler ex und hopp ins Jenseits zu befördern, gibt es ein rasantes Nachspiel. Ein temporeicher, hochkomischer, berührender Roman über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens.

Vor der Tür des Erzählers steht ein Mann, der ihm ähnlich sieht und behauptet, er sei der Tod und wolle ihn mitnehmen. Zwischen den beiden entspinnt sich eine absurd-witzige Diskussion um Kopf und Kragen, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes. Zu seiner Verwunderung gelingt es dem Tod nicht, den Erzähler sterben zu lassen.

Gemeinsam mit seiner Exfreundin Sophia und dem Tod macht sich der Erzähler auf den Weg zu seiner Mutter und zu seinem sieben Jahre alten Sohn: eine Reise zwischen Himmel und Hölle – und die Frage, ob es das alles überhaupt gibt. Eine Reise, die geprägt ist durch die Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod durch die Welt der Lebenden bewegt, und von Fragen wie: Muss der Tod pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? – Und von der großen Frage, was denn besser ist, „to burn out or to fade away“.

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor, Musiker und Autor. Mit seiner Band Tomte und als Solokünstler feiert er große Erfolge, sein jüngstes Soloalbum erreichte Platz 2 der deutschen Albumcharts. Uhlmann hat schon für verschiedene Zeitungen und Magazine geschrieben. „Sophia, der Tod und ich“ ist sein erster Roman.