Ulrike Schmitzer
Solnograd

Erostepost-Literaturpreisverleihung 2013

Fr, 14.06.2013, 20 Uhr

Genre: Lesungen, Musik & Sommerfest

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

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Zum letzten Mal war 2012 der erostepost-Literaturpreis nach dem bisherigen Modus ausgeschrieben, das -t am Ende gab das Motto vor für „Tante Jolesch“ und damit für die Suche nach herausragenden Texten über Käuze und Originale, deren Mangel zum „Untergang des Abendlandes“ führen würde (Friedrich Torberg); über die schrägen Vögel, die Narren und die Weisen, die Alltagshelden und die Verlierer.

Eine Vielzahl von Einsendungen hat das erostepost-Büro wie jedes Jahr erreicht, und bevor noch der Name des/der PreisträgerIn bekanntgegeben wird, ist der Entschluss gefasst worden, aus der diesjährigen Preisverleihungsveranstaltung ein Sommerfest zu machen – mit Musik aus Salzburg und neuer Literatur nicht nur aus der erostepost-Sondernummer zum Literaturpreis: Mit Ulrike Schmitzer stellt sich eine Autorin vor, die ihre Wurzeln in Salzburg hat und in der Reihe „Textlicht“ der Edition Atelier soeben ihr Buch „Die Flut“ veröffentlicht hat: Eine seltsame rote Schlammflut hat das Land überschwemmt. Woher sie kommt: Niemand weiß es, aber wer mit ihr in Kontakt gerät, dessen Haut verfärbt sich schwarz. Schnell werden die Schwarzhäutigen wegen vermeintlicher Ansteckungsgefahr ausgestoßen.

Den musikalischen Part bestreitet die Formation „Solnograd“: Zwischen alten Wurzeln und neuen Ufern wird es klezmern, swingen und polkern in einem Mix aus Ost-Schmalz, Django-Style & Latin-Groove! Solnograd, das sind Peter Aradi (bass), Andreas Lederer (git, violine, voc), Günther Marchner (git, voc) und Bernhard Spiss (clar, sax).

Ulrike Schmitzer, 1967 in Salzburg geboren, Redakteurin bei Ö1, freie Filmemacherin und Autorin in Wien; zahlreiche Radiopreise, zuletzt Inge-Morath-Preis für Wissenschaftspublizistik 2012; zuletzt erschienen  in Buchform „Die falsche Witwe“ (2011, Edition Atelier), als Herausgeberin jeweils mit Elisabeth Nöstlinger: „Bourdieus Erben. Gesellschaftliche Elitenbildung in Deutschland und Österreich“ und „Susan Sontag. Intellektuelle aus Leidenschaft“ (beide Mandelbaum Verlag).