Literaturnobelpreisträger richtet Appell an die Welt

11.12.2017
"Verlassen wir unsere Erste-Welt-Komfortzone!" appellierte der britische Schriftsteller Kazuo Ishiguro in seiner Dankesrede zum Literaturnobelpreis 2017 in Stockholm.

Der Autor mit japanischen Wurzeln gab in seienr Rede zu, dass "der unaufhaltsame Fortschritt liberal-humanistischer Werte, die ich seit meiner Kindheit für selbstverständlich hielt, möglicherweise eine Illusion IWC Portuguese replica watches war". Die Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer sei "eine der Selbstgefälligkeit, der verlorenen Möglichkeiten", dadurch hätten rechte Ideologien und Nationalismus zugenommen. "In Zeiten gefährlich zunehmender Spaltung müssen wir zuhören", fordert Kazuo Ishiguro und weist auf die Möglichkeit der Literatur hin, die lehren könne, fremde Sichtweisen einzunehmen.

Literaturnobelpreis-Rede 2017