Sea Change ...

17.01.2016
... bedeutet Gezeitenwechsel sowie Umbruch, Veränderung, Wandel – und ist der Titel der Ausstellung im Literaturhaus: Fotografien über das Leben europäischer Jugendlicher – ergänzt um Salzburg-Fotos & Bilder junger Fotografinnen und Fotografen.

Fotografen aus 13 europäischen Ländern präsentieren ihren Blick auf Jugendliche in einem von wirtschaftlichem, sozialem und politischem Umbruch geprägten Europa – im Literaturhaus? Ja, denn Bilder erzählen Geschichten ... Wie leben junge Menschen heute? Dieser Frage geht die Ausstellung SEA CHANGE nach.

Die Schau ist Teil eines 2011 vom Literaturhaus in Oslo initiierten und vom britischen Fotografen Jocelyn Bain Hogg – er kam zur Vernissage aus London – kuratierten Projekts, das europäische Dokumentarfotografen eingeladen hat. Die so entstandene Sammlung ist mittlerweile auf rund 2.500 Fotos angewachsen. Eine größere Auswahl wird auf www.projectseachange.com vorgestellt. Die erste Ausstellung SEA CHANGE wurde 2015 in Oslo eröffnet und tourt seitdem durch Europa.

Die Ausstellung SEA CHANGE erzählt fotografisch das Leben junger Menschen in Europa. Bekannte und unbekannte Fotograf/inn/en aus 13 Ländern (Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Lettland, Malta, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien und Tschechien) dokumentieren den Alltag junger Europäerinnen und Europäer. Angeregt vom Litteraturhuset Oslo, wurde das Projekt vom britischen Fotografen Jocelyn Bain Hogg kuratiert. Er kommt aus London nach Salzburg, um die Ausstellung zu eröffnen.

Neben der Schau SEA CHANGE im 2. Stock des Literaturhauses wird die Salzburger Ausstellung im Foyer des 1. Stocks durch Fotos der Salzburger Fotografin Lisa-Alessandra Kutzelnig ergänzt, die sich in ihrer schwarz-weißen Serie in between auf Einladung des Literaturhauses mit dem Leben junger Menschen in Salzburg fotografisch auseinandersetzt. Außerdem werden bei der Vernissage Arbeiten junger Salzburger Fotografen zwischen 15 und 25 Jahren präsentiert – Ergebnisse des Workshops "snapshots", der zu Weihnachten 2015/16 gemeinsam mit der Galerie Fotohof organisiert wurde.

Jocelyn Bain Hogg, 1966 in London geboren. Arbeitete nach dem Studium für Film-, Werbe- und Modefotografie sowie für weltbekannte Magazine. Autor fotografischer Bücher, internationale Anerkennung mit „The Firm“ über Londons organisierte Kriminalität. Zahlreiche Ausstellungen und Preise. 2013 war er Jurymitglied des World Press.

Lisa-Alessandra Kutzelnig, geboren 1982 in Salzburg, wo sie lebt. Ihre Faszination für zeitgenössische Kunst und ihre Arbeit in der Leica-Galerie Salzburg führten zur intensiven Beschäftigung mit Fotografie. Seit 2012 Einzel- und Gruppenausstellungen, zuletzt „Die im Dunkeln sieht man nicht“ (Salzburger Festspielhaus-Foyer, 2015).