300.000 Besucher/innen seit Eröffnung 1991

29.10.2015
Wir freuen uns über die 300.000ste Besucherin im Literaturhaus Salzburg seit Oktober 1991. Die junge Frau gewann 1 Jahr Gratis-Eintritt zu allen Veranstaltungen. Herzliche Gratulation!

 

Zur Geschichte des Literaturhauses gibt es eine Broschüre – online: Zur Geschichte des Eizenbergerhofs ab 1600

 

EIN ORT FÜR DAS WORT

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert. 300.000 Besucherinnen und Besucher haben in den ersten 24 Jahren rund fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen (Literaturforum Leselampe, Salzburger Autorengruppe, GAV-Salzburg, prolit und erostepos) - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (jährlich über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

WO DAS LEBEN ZUR SPRACHE KOMMT

Von 1991 bis 1993 arbeiteten im Literaturhaus unter der Leitung von Harald Friedl alle Einrichtungen an der Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Zielsetzungen: Literaturförderung, Förderung der Autorinnen und Autoren und Leseförderung. Im Frühjahr 1993 übernahm Tomas Friedmann die Leitung des Literaturhauses, 1994 wurde er auch Geschäfstführer des neu gegründeten Trägervereins, der das Objekt von der Stadt Salzburg anmietete und Büros an fünf Literatureinrichtungen untervermietet.

Die Zusammenarbeit hat sich bewährt: Seit 1991 bringen erostepost, GAV-Salzburg, prolit, Literaturforum Leselampe, SAG und der Trägerverein im Literaturhaus Salzburg das Leben zur Sprache, wie das Motto des Hauses lautet - erfunden vom Salzburger Autor und Werbetexter Manfred Koch.