Pingeb.org – Autoren mobil entdecken

31.03.2014
Am 24. März 2014 startete in Salzburg das Netzkulturprojekt „Ingeborg“ – mit dem Ziel, Salzburger Autorinnen und Autoren im öffentlichen Raum entdecken zu können. Wie? Gelbe Sticker finden, Handy auflegen und Infos bekommen!

Erfunden, als open source Software entwickelt und zur Verfügung gestellt wurde das "Projekt Ingeborg" ursprünglich 2012 in Klagenfurt von Georg Holzer und Bruno Hautzenberger, 2013 kamen Graz und Villach dazu – und jetzt eben auch Salzburg sowie Weimar.

In Salzburg nutzt die seit 2001 bestehende Datenbank www.literaturnetz.at mit dem "Projekt Ingeborg" die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, Literatur im öffentlichen Raum zugänglich zu machen. Der mobile Zugang über QR-Codes und NFC-Tags soll zudem auch ein junges Publikum ansprechen.

Vorgestellt werden historisch bedeutende und zeitgenössische Salzburger Autorinnen und Autoren. Gestartet wird mit Georg Trakl – z.B. beim Traklhaus/Waagplatz 1a – aus Anlass des Trakl-Jahres 2014 (100. Todestag). Die Inhalte der „aktuellen Sticker“ werden hingegen regelmäßig (alle 14 Tage) geändert und stellen Salzburger AutorInnen mit Neuerscheinungen und aktuelle Literaturveranstaltungen vor. Den Beginn macht Renate Aichinger, die Rauriser Förderungspreisträgerin 2014. Mit den Kurzinformationen zu den Autorinnen und Autoren gibt es bei Pingeb.org jeweils ein literarisches „Präsent“: ein Gedicht, ein Prosatext oder weitere ausführliche Informationen zum Lesen.

Zu den ersten Unterstützern in Salzburg zählt die Progress Werbung, die für das Projekt Werbeflächen zur Verfügung stellt und betreut. „Selbstverständlich unterstützen wir auch das Projekt Ingeborg in Salzburg. Wir werden pingeb.org-Sticker an City Lights bei Bushaltestellen und City Light Anlagen anbringen und so die Menschen animieren, die Sticker zu scannen und Kunst zu entdecken“, freut sich Dominik Sobota, Prokurist der Progress Werbung: „Gerade die Konvergenz zwischen Mobile Web und Out of Home ist auch eines unserer Ziele.“ Geschäftsführer Fred Kendlbacher verweist auf eine technisch-interaktive Innovation: „Wir haben erstmals in Salzburg großflächig NFC (NearFieldCommunication) eingesetzt. Berührungslose Interaktion zwischen Handheld und Out of Home. Das ist ein weiterer Beweis, dass wir mit unseren Medien in Sachen Konvergenz sehr weit sind. Zudem: Lyrik und Literatur sind gelebte Interaktion.“

Es gibt auch eine direkte Zusammenarbeit mit der lokalen Rupertus Buchhandlung, weitere Partner und Unterstützer sind willkommen. Das Projekt wird in Salzburg durchgeführt und getragen vom Literatur Netz Salzburg.

LINK zur Pingeborg-Seite -> salzburg.pingeb.org