Solidarität mit der Ukraine

03.03.2022
Wir verurteilen den Überfall auf die Ukraine und den Krieg Russlands gegen die Menschen, mit denen wir uns solidarisch erklären, die wir unterstützen – und in Kontakt mit Autor*innen stehen, denen wir zu helfen versuchen. Außerdem veranstalten wir Benefiz-Veranstaltungen und sammeln Spenden für "Nachbar in Not" (Ukraine-Hilfe) und das Projekt "Literatur hilft".

Dutzende ukrainische Schriftsteller*innen und Künstler*innen sind in den vergangenen Jahren im Literaturhaus Salzburg aufgetreten, z.B. Boris Chersonskij, Maria Matios, Andrej Kurkow, Tanja Maljartschuk, Serhij Zhadan, Oksana Sabuschko, Jurij Wynnytschuk, Kateryna Babkina, Lubko Deresch, die Sängerin Mariana Sadvoska und der Intellektuelle Jurij Andruchowytsch. Ausstellungen wurden organisiert und zwei Autoren mit dem H.C. Artmann-Stipendium ausgezeichnet. Mit einigen der ukrainischen Autor*innen gibt es laufend Kontakt – und die Einladung, jederzeit wieder zu uns zu kommen; doch derzeit wollen viele in ihrer Heimat bleiben und sie verteidigen. Weltweit gibt es Demonstrationen für den Frieden und Hilfsaktionen – auch in der Buchbranche -> Ukraine-Hilfe

Und was können wir, jede und jeder Einzelne von uns, für die bedrohten Menschen in der Ukraine tun? Die deutsche, in Russland geborene, Autorin Sasha Marianna Salzmann – ausgezeichnet mit dem Preis der Literaturhäuser 2022 – sagte bei der Verleihung auf der Leipziger Buchmesse, dass man nicht glauben solle, die Literatur könne den Krieg verhindern, sie plädierte für konkrete Unterstützung: Geld sammeln und Wohnraum zum Verfügung stellen -> wie-man-menschen-aus-der-ukraine-jetzt-helfen-kann

Jurij Andruchowytsch fürchtet, dass der russische Präsident Putin das Land und die Ukrainer*innen vernichten will. Er ersucht um jede Unterstützung und verlangt von den Medien ehrliche Berichterstattung, die auch die Menschen in Rußland erreicht -> Interview Andruchowytsch

Und Wladmir Klitschko, Boxweltmeister und Bruder des Bürgermeisters von Kiew, sagt: "Verschaffen Sie sich Gehör. Verschaffen Sie der Stimme der Demokratie Gehör. Sagen Sie laut und deutlich, dass das Völkerrecht und die Demokratie angegriffen werden, dass der Krieg das größte aller Übel ist und dass das Leben heilig ist. Sagen Sie auch, dass Solidarität zwar gut, Unterstützung aber besser ist.“

 

Netzwerk-Projekt LITERATUR HILFT

Unterstützung: NACHBAR IN NOT – Hilfe für die Ukraine